EVA-O

Projektakronym

EVA-O

Projekttitel

Evaluation der Anforderungen und Bedürfnisse an supportiven Therapieangeboten ambulant versus stationär geführter (Haut-)tumorpatienten im Stadium III und IV

Projektleitung

Dr. Claas Ulrich
Universitätsmedizin Berlin, Charité – Hauttumorcentrum

Projektbeschreibung

Wie in kaum einem anderen onkologischen Fachgebiet, hat die Entwicklung und Implementierung personalisierter Tumortherapien die Dermatoonkologie verändert.

Wurden die klassischen Zytostatika vergangener Jahre noch überwiegend im Kontext stationärer Patientenaufenthalte verabreicht, werden die modernen Tyrosinkinase-Inhibitoren und die meisten Checkpoint-Inhibitoren nahezu vollständig ambulant appliziert. Durch zeitlich gestraffte Abläufe in der ambulanten Onkologie überregionaler Zentren ergibt sich in vielen Fällen eine zwangsläufig organisatorische sowie inhaltliche Neuaufstellung supportiver Therapieangebote. Parallel werden durch die Verschiebung therapeutischer Leistungen in den ambulanten oder sogar häuslichen Bereich von vielen Patienten inhaltlich und strukturell neue Supportivbedürfnisse angemeldet. 

Ziel dieser multizentrischen, interdisziplinären Erhebung ist die Evaluation der Anforderungen und Bedürfnisse supportiver Therapiemaßnahmen allgemeinonkologischer und Hauttumorpatienten im Stadium III und IV vor dem Hintergrund einer, dermatologischerseits schon überwiegend ambulanten Therapieführung im Vergleich zu konventionellen onkologischen Patienten anderer Fachrichtungen mit vorwiegend stationärer Therapieumsetzung. 

Methodik: Die Arbeit versucht mittels eines differenzierten, evaluierten Patienten-Fragebogens, den aktuellen Zustand der Patientenversorgung im jeweiligen Versorgungsprofil zu erheben und vergleichend das stationäre und ambulante Setting bezüglich supportiver Therapiemaßnahmen sowie sich entwickelnde, neue Anforderungen und deren Umsetzungsoptionen, zum Beispiel im E-Health Bereich, gegenüber zu stellen.


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