New HOPE for AK

Akronym

New HOPE for AK

Titel

Harmonization of Outcome Parameters and Evaluation for actinic keratosis (AK)

Leitung
Prof. Dr. Carola Berking
Hautklinik – Internistisches Zentrum, Universitätsklinikum Erlangen
Dr. Markus Heppt
Hautklinik – Internistisches Zentrum, Universitätsklinikum Erlangen
Inhalt

Aktinische Keratosen sind häufige Hautveränderungen, die in invasive Plattenepithelkarzinome der Haut übergehen können. Es existiert eine Vielzahl von läsions- oder feldgerichteten Behandlungsmöglichkeiten, deren Wirksamkeit in zahlreichen randomisierten, kontrollierten Studien (RCTs) belegt ist. Allerdings sind die berichteten Endpunkte bezüglich Effektivität, Tolerabilität und kosmetischem Ergebnis hochgradig heterogen, was eine einheitliche Bewertung und Gegenüberstellung der Therapiemöglichkeiten für die Versorgung deutlich erschwert.

Das Projekt HOPE zielt darauf ab, einen Katalog aus 5-10 Endpunkten und deren dazugehörige Definitionen für eine standardisierte Berichterstattung und Bewertung der Therapie von aktinischer Keratose in der klinischen Praxis zu identifizieren und zu konsentieren.

Zunächst soll in einer systematischen Literaturrecherche analysiert werden, welche Endpunkte in RCTs berichtet werden. Dabei wird der Fokus auf Effektivität, Tolerabilität, Kosmesis gerichtet sein. Die berichteten Endpunkte dieser Studien sowie deren Häufigkeit und Erhebungszeitpunkte werden standardisiert dokumentiert, um eine umfassende Liste der berichteten Endpunkte zu generieren. Zur Vervollständigung der identifizierten Outcomes in der Literaturrecherche werden weiterhin 5 Fokusgruppen mit je 5 Patienten sowie strukturierte Interviews mit niedergelassenen Dermatologen durchgeführt, um patientenbezogene und besonders praxisrelevante Endpunkte zu identifizieren. Nach der Identifikation beginnt die Bewertung der Endpunkte. Sie sollen in einem dreistufigen Delphi-Verfahren von Experten inklusive Patientenvertretung standardisiert und transparent beurteilt werden. Pro Runde werden den Teilnehmern die verschiedenen Endpunkte präsentiert. Daraufhin vergeben diese eine Einschätzung anhand einer 9-Punkte-Skala (vgl. GRADE Working Group). Konsens über die Notwendigkeit eines bestimmten Endpunktes bedeutet, dass >70% des Panels den Endpunkt auf der Skala mit 7-9 einschätzen.


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