screenZug

Akronym

screenZug

Titel

Was bedingt die regionale Variationen der Teilnahme am gesetzlichen Hautkrebsscreening? Feinanalyse des Einflusses geographischer Zugangsfaktoren.

Leitung
Dr. Jobst Augustin
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Inhalt

Das Vorhaben screenZug basiert auf dem bereits von der NVKH geförderten Projekt RegioScreen. RegioScreen hat kassenübergreifend regionale Variationen in der Inanspruchnahme des Hautkrebsscreenings in Deutschland aufgezeigt und erste Hinweise darauf geliefert, dass diese möglicherweise auf den geographischen Zugang im Sinne der Erreichbarkeit zum nächstgelegenen Leistungserbringer (Dermatologe/Hausarzt) zurückzuführen sind. Aus den für RegioScreen genutzten Daten konnten jedoch keine detaillierteren Erkenntnisse zu den Ursachen abgeleitet werden.

Mit dem Vorhaben screenZug soll bundesweit der Einfluss des geographischen Zugangs auf die regionale Inanspruchnahme des Hautkrebsscreenings auf Grundlage geographischer Netzwerkanalysen unter Adjustierung soziodemographischer und versorgungsstruktureller Einflussfaktoren untersucht werden. Im Vorhaben werden dafür in einem Multi-Source-Ansatz unterschiedliche Datenquellen, wie geographische Netzwerkdaten und sozioökonomische Bevölkerungsdaten, mit den regionalen Screening-Häufigkeiten der Gesamtbevölkerung zusammengeführt.

Auf Basis eines bundesweiten digitalen Straßennetzes wird der geographische Zugang zum nächstgelegenen Leistungserbringer (Dermatologe und Hausarzt) berechnet. Dabei werden als Verkehrsmittel PKW und ÖPNV berücksichtigt. Unter Zuhilfenahme der Einwohnerdichte werden flächendeckend kleinräumig Bevölkerungsanteile in Kreisen oder kreisfreien Städten ermittelt, die innerhalb definierter Zeiträume den nächstgelegen Leistungserbringer erreichen. screenZug hat das Ziel, spezifische Ergebnisse aus RegioScreen detailliert zu analysieren, um somit vertiefte Erkenntnisse zur Inanspruchnahme des Screenings zu generieren und Handlungsoptionen abzuleiten.


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